Alle Rechte vorbehaltenBusiness Frühstück November 201111.09.2011 Renntag Neue BultSo durften die Veranstalter des Renntags der Landwirtschaft auf der Neuen Bult doppelt zufrieden sein, denn auch die schweren Regenwolken schreckten das Publikum nicht. Die Veranstaltung, auf der sich viele Vereine mit zahlreichen Attraktionen und einem bunten Programm präsentierten, war wieder gut besucht. Es wurde gewettet, geschlemmt und flaniert. Unter den Gästen, die eine Rennpatenschaft übernommen hatten, war auch der Wirtschaftsklub, dessen Mitglieder in der Garden Lounge das 15jährige Vereinsbestehen feierten. Anlässlich des Vereingeburtstages präsentierte das ECHO vor Ort zudem eine umfassende Vereinsbroschüre, die auf 60 Seiten ber die Aktivitäten des Wirtschaftsklubs,seine Entwicklung und Zukunftsperspektiven informiert.Mit einem Businessfrühstück hat sich der Zusammenschluss der Unternehmer in der Brandboxx gefeiert. Und zugleich eindrucksvoll gezeigt, wie gut vernetzt der Klub inzwischen ist. Nicht nur in Langenhagen, sondern auch in den Nachbarkommunen Burgwedel, Isernhagen und der Wedemark sowie Hannover. Ob Sport oder Seniorenbeirat, ob Politik oder Bildung, ob Tafel oder Tanz beim Stadtball: Das ehrenamtliche Engagement der Mitglieder ist breit gefächert. Damit hatte wohl keiner der Gründungsväter gerechnet, die sich vor 15 Jahren im Modezentrum trafen. „Zunächst hatte ich die Idee, dass sich die Firmen untereinander besser kennenlernen sollten“, sagte Langenhagens ehemaliger Stadtdirektor Klaus Rosenzweig. Er sei den Menschen dankbar, die seine Idee realisierten, entwickelten und bis jetzt am Laufen halten. Rosenzweig zählt zu den Ehrenmitgliedern, ebenso wie die ehemalige Bürgermeisterin Waltraud Krückeberg und Ulrich Jonas, seinerzeit Wirtschaftsförderer der Stadt. Er ließ wie Klubchef Claus Holtmann keinen Zweifel daran, dass die Unternehmer von Anfang an auch gesellschaftliche Verantwortung übernehmen wollten. Zunächst mit dem Verein Wir helfen, später mit der Wirtschafts- und Bürgerstiftung. „Heute geht es oft um Vernetzung und soziales Engagement, zur Gründungszeit war dies noch eine Vision“, sagte Wedemarks Bürgermeister Tjark Bartels. Sein Langenhagener Kollege Friedhelm Fischer würdigte die unbürokratische Hilfe der Solidargemeinschaft: „Davon profitieren die Schwachen.“ Längst nicht immer lief die Arbeit reibungslos. „Als mein Sohn zwölf Jahre alt war, durchlebtenwir mit ihm eine schwierige Zeit – ebenso wie die Mitglieder im damals zwölfjährigen Wirtschaftsklub“, sagte Jonas mit Verweis auf den Streit vor drei Jahren, als es um die künftige Ausrichtung des Vereins ging. „Heute kann ich sagen: Willkommen im Wirtschaftsklub 2.0“, meinte Jonas – wenn denn die Mitglieder auch in Zukunft eine Vorreiterrolle bei wichtigen Themen wie Bürgerbeteiligung auf lokaler Ebene, die Ausrichtung auf den größeren Wirtschaftsraum und den Umbruch in der Politik einnähmen. Vom sozialen Engagement profitieren nach dem gestrigen Frühstck auch die Tafeln in den vier Nordkommunen: Mit der Glücksbringeraktion – gegen einen Geldschein gibt es ein vierblättriges Kleeblatt – nahm die Stiftung knapp 1000 Euro ein. Diese Summe will die Stiftung aufstocken und damit den ehrenamtlichen Tafelhelfern eine ansprechende Weihnachtsfeier finanzieren, wie Bettina Dombrowski mitteilte.15 Jahre Wirtschaftsklub